Seehundauffangstation arbeiten zusammen für verstrickte Seehunde

Menschen, die täglich auf der Watten- und Nordsee unterwegs sind, sehen regelmäßig verstrickte Seehunde. Die Tiere sind in Materialien wie Fischernetzen, Kartoffelsäcken, Bauplastik oder anderem Abfall, der ins Wasser gelangt ist, verfangen. Dies schränkt den Seehund stark ein, sodass er nicht mehr jagen kann. Das Tier wird letztendlich durch Verhungern, Ersticken oder Erschöpfung sterben. Um diesen verstrickten Seehunden zu helfen, haben die drei Seehundzentren in den Niederlanden ihre Kräfte gebündelt. Speziell ausgebildete Mitarbeiter des Seehundzentrums Pieterburen, Ecomare und A Seal bilden zusammen das Seal Response Team.

Die Seehundzentren haben das Seal Response Team eingerichtet, weil die Zahl der verhedderten Seehunde seit Jahren steigt. Das Seal Response Team hat zum Ziel, mehrmals im Jahr mit einem speziell ausgebildeten Team pro Boot vor Ort Hilfe für Seehunde zu leisten, die in Schwierigkeiten geraten sind. An Bord ist dann immer mindestens ein Tierarzt, für den Fall, dass ein Tier betäubt werden muss.